19/08/2013
wir wissen nicht wo wir anfangen sollen, deshalb mitten rein ins geschehen.
…wir wollten es eigentlich nur für uns machen, um auch mal größere Acts buchen zu können, die sonst nie ins Magazin kommen würden oder sich dort einfach nicht ausgezahlt hätten.
Dass Bock am Inn so einschlagen würde, hätten wir nie gedacht, hat uns riesig Spaß und echt stolz gemacht. 2012 verlief alles blendend, weswegen wir für Sommer 2013 eine Schippe drauflegen wollten. Leider holte uns dann unser Konzept und unser Erfolg etwas ein. Partner (?) - Firmen rochen den Braten und erhöhten ihre Preise, freiwillige Leistungen der Stadt mussten plötzlich bezahlt werden, wir lernten die Herrschaften vom Landratsamt kennen und durften uns über den Besuch einer akribisch arbeitenden Zivil-Polizei erfreuen (ihr habt bestimmt davon gelesen)…
Soviel zu den unbedeutenden Neuerungen 2013.. jetzt zu den zwei Dingen, die uns nach wie vor beschäftigen, und die uns auch, naja, Leid tun:
An all unsere Helfer und Freunde:
Wir waren immer sehr dankbar für jede einzelne Stunde, die ihr uns geholfen habt und die ihr mit uns in der Woche vor den Festivals auf dem Gelände verbracht habt. Leider war das Grillfleisch immer von schlechter Qualität und der Salat teilweise nicht da, oder auch nicht wirklich 3-Sterne-Niveau UND das Bier stellenweise eklig warm.
ABER leider gab es auch immer wieder Missverständnisse und Streitigkeiten über Bezahlung, Freigetränke, Gästelistenplätze, welche das gute Verhältnis zwischen uns (den Veranstaltern) und euch in welcher Weise auch immer gefährdet und teilweise auch zerstört haben.
An all unsere Besucher und Gäste:
Obwohl ein "Im Grünen Festival" mit ähnlichen LineUp wie auf unserer Indie-Stage (ohne elektronische Bühne) 25 euro kostet, sind wir mit unserem BOCK am INN - Ticket von 28euro im VVK leider voll auf euer Unverständnis gestoßen und mussten uns Einiges gefallen lassen. Zwei Bühnen und nur ein Tag, beide Bühnen mit großen Namen bestückt und eine mit technisch aufwändiger (=teurer) Livemusik, dazu maximal 3000 zugelassene Besucher auf dem Gelände zwangen uns zu einem hohen Preis. Der Fehler lag auf unserer Seite, richtig, er war jedoch konzeptioneller art und lag nicht an unserer Gier oder Geldgeilheit, wie uns schmerzhafter- und dank facebook auch -einfacherweise dutzende Male öffentlich vorgeworfen wurde.
Wir wollen kein Fest veranstalten, mit dem wir unsere Gäste verärgern und unsere Freunde verlieren.
Das ist genau das Gegenteil, was wir mit BOCK am INN vorhatten und es ist generell völlig im Kontrast zu allem, was wir als unser unternehmerische Mission verstehen, bei allem was wir tun und veranstalten.
Noch dazu, wenn wir unser Festival bei allen (wenn auch nur passiv) beteiligten Parteien so durchdrücken müssen, wie es dieses Jahr der Fall war. Bei vereinzelten Nachbarn, beim Silo1, bei euch Besuchern, bei weiter entfernten Nachbarn..
Gerne hätten wir im Winter nochmal ein Snowplay veranstaltet, wir hatten sogar schon unseren Headliner, doch leider können wir dieses Jahr zwischen Weihnachten und Silvester das Silo nicht benutzen. So fehlt uns die, v.a. im Winter, absolut notwendige Indoor-Kapazität.
Freuen dürft ihr euch dagegen auf eine Silvester-Feier im Silo1, UND auf ein vorerst letztes, wenn auch kleiner dimensioniertes OPENAIR im SILOLAND am kommenden Sonntag.
www.facebook.com/events/475970629159276/
Außerdem haben wir die Knaller von AKA AKA am 27.07. im magazin.
Ihr seht schon, der Bock-Motor brennt noch, nur ab jetzt ohne BOCK am INN - Turbolader.
BOCK TO THE FUTURE,
deine crew