17/12/2025
STUTTGART verliert vor Gericht: Table Dance hat nichts mit Prostitution zu tun
Ein Skandal in vier Akten…
und wieder verliert die Stadt Stuttgart
Wann übernimmt die dilettantische Verwaltungsspitze Verantwortung
Im jüngsten Verfahren ging es um meine Table-Dance-Bar Messalina. Die Stadt behauptete ins Blaue hinein, es handele sich um dabei um einen Prostitutionsbetrieb. Das Gericht hat diese Behauptung klar zurückgewiesen. Der Prozess ist verloren. Wieder einmal
Damit reiht sich dieses Urteil nahtlos ein in eine ganze Serie verlorener Verfahren, die die Stadt Stuttgart gegen mich angestrengt hat. Zählt man die früheren Prozesse hinzu, kommt man inzwischen auf 8 verlorener Verfahren in 12 Jahren. Prozesse, die gegen den Rat kluger Juristen geführt wurden. Prozesse, die man hätte vermeiden können. Prozesse, die allesamt für die Stadt Stuttgart verlorengingen.
Rechnet man Gerichtskosten, Anwaltskosten und interne Verwaltungsaufwände zusammen, hat die Stadt Stuttgart hier fahrlässig mindestens im 5-6-stelligen Bereich Steuergeld verbrannt. Geld, das nun auch im Etat fehlt. Geld, das im Doppelhaushalt schmerzlich vermisst wird. Geld, das Kulturbetrieben, sozialen Einrichtungen und bürgerschaftlichen Initiativen nun fehlt, womit viele ihren Betrieb einstellen müssen.
Alleine dies wäre schon ein Skandal, der seines gleichen sucht.
Doch es kommt noch „besser“.
Im aktuellen Verfahren wurde nicht nur juristisch falsch gehandelt, es wurde auch menschlich jede Grenze überschritten. Tänzerinnen wurden pauschal als Prostituierte hingestellt und verunglimpft. Das ist keine juristische Spitzfindigkeit, sondern der Versuch Menschen ihre legale Tätigkeit abzusprechen.
Als wäre das nicht genug, schickte das Ordnungsamt während des Verfahrens Mitarbeiter (oder soll ich Spitzel sagen?) inkognito in meine Bar, um zu „überprüfen“, ob dort angeblich Prostitution stattfindet. Dieses Vorgehen flog auf und wurde sogar von der Bild-Zeitung deutschlandweit aufgegriffen. Eine öffentliche Blamage, die den Ruf der Stadt und aller Verwaltungsmitarbeiter schädigte, jedoch ohne Folgen für die Täter.
Und dann der dritte Aspekt: der Umgang mit mittelständischen Unternehmen.
Was hier betrieben wird, ist kein ordnungspolitisches Handeln, sondern ein Zermürbungskrieg. Unternehmen werden getriezt, belastet, mit haltlosen Verfahren überzogen. Das ist kein Klima für Wirtschaft. Das ist Abschreckung. So schreckt man künftige Inverstoren ab, Herr Wirtschaftsförderer von Appen!
Wenn nun im nächsten Schritt, wie im aktuellen Doppelhaushalt vorgesehen, auch noch die Gewerbesteuer erhöht wird, darf man sich nicht wundern, wenn Unternehmen diese Stadt verlassen. Wer so mit Gewerbetreibenden umgeht, braucht sich über wegbrechende Einnahmen nicht zu beklagen.
Unterm Strich sprechen wir hier von mindestens vier Skandalen. Ich fasse zusammen:
1. fahrlässige Prozesshanselei auf Kosten der Steuerzahler
2. massive Rufschädigung von Tänzerinnen und Unternehmen
3. wirtschaftsfeindliches Verhalten gegenüber dem Mittelstand
4. ein eklatanter Mangel an Anstand, Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein und das mit Billigung des OB DR. Frank Nopper
All das zusammen kann und darf nicht folgenlos bleiben. Hier müssen Konsequenzen gezogen werden. Personelle Konsequenzen. Denn eines ist sicher: Der Fisch stinkt meist vom Kopf her. In diesem Fall sind es gleich mehrere Köpfe.
Sie wissen, wen ich meine. Sie sitzen alle bequem in ihren Bürgermeister- oder Amtsleitersesseln. In diesem Sinne: ein frohes Fest. Und hoffentlich ein neues Jahr, in dem die dilettantisch und fahrlässige Verwaltungsspitze endlich Verantwortung übernimmt.
Aber ich fürchte es wird der fünfte Akt kommen, weiteres Verfolgen meiner Person auch im Jahr 2026, denn unser OB Dr. Frank Nopper und der Stuttgarter Gemeinderat billigen dieses massive Fehlverhalten gegenüber unschuldiger Bürger und Unternehmer. Daher ist auch die aktuelle wirtschaftliche Lage der Stadt Stuttgart kein Wunder, denn Unternehmer werden immer mehr dieser Stadt den Rücken kehren.