Sven Villwock

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Neu bei Amazon Instant Video findet sich "Scary movie" (ob nun Teil 6 oder ohne Suffix - egal), der definitiv eine der g...
01/08/2026

Neu bei Amazon Instant Video findet sich "Scary movie" (ob nun Teil 6 oder ohne Suffix - egal), der definitiv eine der größten Kino-Überraschungen des bisherigen Jahres war, und mit Leichtigkeit mal eben die Milliarden-Marke bei den Einspielergebnissen des Franchise überwunden hat.

13 Jahre nach dem letzten Teil, und 25 Jahre nach Teil 2, wo die Wayans-Brothers letztmalig involviert waren, ist das Comeback geglückt. Das die Brüder damals vom Filmstudio regelrecht aus ihrem selbst erschaffenen Franchise gedrängt wurden, mit dem sie eine lange anhaltende Welle der Spoof-Movies ausgelöst haben, auch das wird im Film natürlich thematisiert. Denn "Scary movie 6" beschäftigt sich viel mit der Meta-Ebene, mit seiner eigenen Vergangenheit, und den Erwartungen.

Auch ich war im Vorfeld unsicher, ob die Wayans es nach einem Vierteljahrhundert wirklich schaffen, den Flair der alten Filme wiederzuerwecken - aber ja: sie haben abgeliefert. Humor-technisch sind sie dabei mehr als einmal unter die Gürtellinie geglitten, und haben damit die unverständige Generation TikTok erzürnt - was für eine Wonne!

Selbstverständlich konnte nicht jeder Gag zünden, während auf anderen zu lange rumgeritten wurde, und auch der Spoof-Charakter ließ sich hier nur stellenweise erahnen, aber ich denke, Teil 6 war mehr als Hommage und Abrechnung an sein eigenes Franchise konzipiert, und das hat wunderbar geklappt: ⭐⭐⭐⭐ (4,5)

Tuesday wird vom Ghostface-Killer attackiert. Der wurde eigentlich vor 25 Jahren von ihrer mittlerweile entfremdeten Mutter Cindy zur Strecke gebracht, die seitdem paranoid ist, und zurückgezogen lebt. Um im Leben ihrer Tochter doch noch einen Platz finden zu können, rappelt sich Cindy wieder auf, und trommelt die alte Gang von damals zusammen, um sich Ghostface zu stellen...

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Ein Trip durch Argentinien soll Johan und Saar in ihrer Beziehung wieder zusammenschweißen. Dokumentieren wollen sie dab...
10/07/2026

Ein Trip durch Argentinien soll Johan und Saar in ihrer Beziehung wieder zusammenschweißen. Dokumentieren wollen sie dabei alles mit ihrer Kamera. Doch damit nehmen sie zufällig eine Exekution auf, und werden nun von den Tätern gejagt...

"Taped" stammt aus 2012, und war eigentlich damals schon etwas überholt. In Zeiten, wo selbst in Feuerzeugen oder Stiften Kameras enthalten sind, bringt die Geschichte mit Videokamera eher nostalgische Gefühle hervor. Und auch, wenn die Hatz nicht gerade innovativ ist, bietet sie immerhin etwas Spannung. ⭐⭐ (2,5)

Keine Ahnung, wie ich "Captain Power and the soldiers of the future" bei Prime Video gefunden habe, aber gesucht habe ic...
09/06/2026

Keine Ahnung, wie ich "Captain Power and the soldiers of the future" bei Prime Video gefunden habe, aber gesucht habe ich danach nicht. Ich wusste nicht mal, dass es diese Serie gibt.

Erster Gedanke: ein amerikanischer Versuch die "Power Rangers" auf US-Art nachzuahmen. Aber: ein wenig Recherche hat ergeben, diese Produktion entstand schon sechs Jahre vor der japanischen Serie!

Optisch erinnert hier erstmal einiges an die mittlerweile 30 Staffeln umfassenden "Power Rangers", seien es die Kostüme und Spandex-Anzüge, oder das man auch hier gerne mal in Sandkuhlen und Steinbrüchen kämpft, weil es ein günstiges Setting darstellt.

Erfolg war ihr nicht vergönnt: nach 22 Folgen, bzw. einer Staffel, war Schluss, weil man sein Publikum einfach nicht finden konnte. Inhaltlich wollte man Erwachsene und Kinder gleichermaßen ansprechen, was beides nicht funktioniert hat. S*x, Beziehungen und Action wären vielleicht für ältere Zuschauer interessant gewesen, allerdings lief die Serie früh morgens im Kinderprogramm. Und für die Kids war die postapokalyptische Serie viel zu düster und gewaltvoll. Da halfen auch die typischen Actionfiguren nicht, die man auf den Markt brachte, zusammen mit interaktivem Spielzeug, das sogar während der Sendung interagieren sollte, bspw. bei Kampfszenen.

Die hatte man vollständig am Computer generiert und animiert, und man muß wohl niemandem erklären, dass das im Jahr 1987 keine gute Idee war, erst recht nicht, wenn man dafür eigentlich kein Geld hat. Umso verheerender sehen diese Szenen aus heutiger Sicht aus - die man immer und immer wieder genutzt hat.

Doch bei was überhaupt? Nun, die Storyline:
Maschinen haben sich Mitte des 22. Jahrhunderts gegen die Menschen erhoben, was in den Metal Wars endete. Die Menschheit war unterlegen, die Maschinen dominieren. Captain Power und seine (stereotypischen) Vasallen kämpfen als Guerillas aber weiter...

Tatsächlich hatte man sich eine komplette Lore ausgedacht, und bereits den Weg geebnet für große Handlungsstränge, die in späteren Staffeln stattfinden sollten. Naja.

An diesem Konzept hielt einer der Beteiligten fest, als er seine eigene Serie schuf: J. Michael Straczynski, der später für "Babylon 5" ebenfalls eine tiefgründige Lore erdachte, und seine Weltraumschlachten auch komplett per CGI schuf. Unterstützt wurde er dabei von Douglas Netter, der hier auch schon als Produzent an Bord war, ebenso wie Marc Scott Zicree, der neben "Babylon 5" auch an "Star Trek" arbeitete. Co-Schöpfer Gary Goddard inszenierte direkt nach "Captain Power" den ersten "Masters of the universe"-Film.

Muß man die Serie nun gesehen haben? Definitiv nicht. Aber sie ist ein wunderbares Stück cringe TV-Unterhaltung der 80er, und wenn ihr bis hierhin gelesen habt, seit ihr vielleicht auch daran interessiert, und könnt ruhig mal einschalten. ⭐⭐

16/05/2026
Zum Abschluss der kleinen Helge-Schneider-Woche darf natürlich sein, für mich, bester Film nicht fehlen, welcher mich üb...
17/04/2026

Zum Abschluss der kleinen Helge-Schneider-Woche darf natürlich sein, für mich, bester Film nicht fehlen, welcher mich überhaupt erst an sein Werk herangeführt hat: "Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem".

Nach 30 Jahren will Bandit Doc Snyder mal wieder zu Hause vorbeigucken, damit Mutti auch gleich seine Dreckwäsche machen kann. Die hat nicht unbedingt auf den Herumtreiber gewartet, und bevor er seinen Bruder Hank nicht aus dem Gefängnis holt, tut sie garnichts für ihn - allerdings hat Snyder seinen Wäschesack auch kurz vor zu Hause verloren. So hat er gleich mehrere Gründe, sein Heimatstädtchen Texas aufzusuchen... ⭐⭐⭐⭐

Eine herrlich abgedrehte, dilettantisch-parodistische Western-Komödie - natürlich wie immer ohne großen Aufwand, aber mit viel Spaß an der Freude inszeniert - mit vielen Laien.

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