Kinski Kulturverein e.V.

Kinski Kulturverein e.V. „Es gibt nur Faszination – oder keine.“ (Klaus Kinski)

Heute und Sonntag, in alter Kinski Tradition: EM Semifinale.  Dazu gibt es köstliches authentisches mexikanisches Essen....
07/07/2016

Heute und Sonntag, in alter Kinski Tradition: EM Semifinale. Dazu gibt es köstliches authentisches mexikanisches Essen.

Today and sunday, in Kinski traditon: EM Semi Final, just next door at Galerie Gold! With traditional Mexican food!

Traurig
07/06/2016

Traurig

04/11/2015

Unsere Freunde von der Kantina von Hugo machen leider auch dicht - Freitag wird aber noch mal gefeiert!

29/09/2015

Aha

Friday night 23 deg
17/07/2015

Friday night
23 deg

01/07/2015
01/07/2015

Liebe Freunde, Mitglieder, Unterstützer, Nachbarn, Künstler und Mitarbeiter,

wir bedankenuns bei Euch für die tollen 14 Jahre und das großartige Kinski Closing letztes Wochenende! Es war wunderbar Euch alle zu sehen und mit Euch ein letztes Mal in der alten Dame Kinski zu feiern! DANKE, DANKE, DANKE für dieses Festival der Synapsen!

Heute: Letzter Abend - Last evening today!!!
28/06/2015

Heute: Letzter Abend - Last evening today!!!

20/06/2015

Heute: ALLES AUSSER HEISSGETRÄNKE!

plus:
Maria Gnade&Judith Gerke hängen ihre Gedanken an die Wand!

20/06/2015

Das Kinski – eine Ära geht zu Ende

48h Neukölln: das letzte Wochenende im Juni wird auch gleichzeitig das letzte Wochenende für den Kinski Kulturverein sein.
Die Bar ist nicht das erste Urgestein, das der Gentrifizierung des Kiezes, der mittlerweile durch Immobilienverkäufe und Wucherpreise geprägt ist, zum Opfer fällt.
Somit sind die 48h Neukölln eine unwiederbringliche Gelegenheit, nochmal vorbei zu schauen und dem nicht nur wegen seines Namens legendären Kulturverein im Norden Neuköllns Adieu zu sagen.
Mit der Eröffnung des Kinski Kulturvereins in der damals noch unspektakulären Friedelstraße hatten die Gründer einen Nerv getroffen. Wer 2001 in Neukölln-Nord abends noch ein Bierchen trinken wollte, dem blieb kaum etwas anderes als sich in die nächstgelegene Eckkneipe zu verfügen.
Es wohnte indes auch allerhand Studentenvolk in der Gegend, das die Trainingsanzugträger in Kampfhundbegleitung tagsüber noch ganz ersprießlich finden mochte, abends jedoch meist nach Kreuzberg aufbrach.
Also fragten sich ein paar Freunde aus der Nachbarschaft: Muss das so sein? Nein! Wir machen einen Laden auf! Sie gründeten einen Verein und eröffneten das Kinski.
Das Kinski wurde zum Treffpunkt für junge Regisseure, Filmemacher und Musiker, die eben nicht im gefragten Mitte, Prenzlauer Berg oder Kreuzberg leben wollten, sondern bewusst in Neukölln. Hier standen Fabriketagen und Wohnungen leer, die Mieten waren niedrig - ideale Bedingungen für Künstler, die nicht am Hochglanz-Kulturbetrieb der Hauptstadt teilhatten. "In Mitte wäre unser Laden zwischen all den anderen gar nicht aufgefallen", sagt Peter Domsch, ebenfalls Mitbegründer des Kinski.

Das klingt wie aus einem Land vor unserer Zeit, so sehr hat sich die Realität in den letzten Jahren verschoben. Und mit dem Kinski muss eine weitere Neuköllner Institution scheiden. Ein Ort, der es verdient hätte, noch Jahre bestehen zu bleiben und den Kiez zu prägen: mit seiner sympathischen, punkig-rotzigen Aura und seinem entspannten Publikum, das in jeder Nacht etwas anderes erfindet und die Zeit vergisst.

Nicht nur die Gründer und Mitglieder, alle Leute, die das Kinski aus dem einen oder anderen Grund geschätzt haben, werden den Laden mit dem speziellen Charme vermissen.
Nichtsdestotrotz heißt es an diesem Wochenende ein letztes Mal: ohne Hipster-Chic mit fairen Preisen, guter Musik und einer tollen Ausstellung in eine ungewisse Zukunft!

Adresse

Friedelstraße 28
Neukölln
12047

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