Café & Lounge Schwesterherz

Dauerhaft geschlossen.
20/01/2022
Es ist garnicht so kompliziert☺️😘
20/01/2022

Es ist garnicht so kompliziert☺️😘

10/01/2022

❤️💪🙏❤️

Nicht nur Köln... 😭😭😭Alle Reservierungen wurden abgesagt und vermutlich können wir ab Samstag ( ) völlig unbeobachtet, v...
02/12/2021

Nicht nur Köln... 😭😭😭
Alle Reservierungen wurden abgesagt und vermutlich können wir ab Samstag ( ) völlig unbeobachtet, vollkommen alleine, den ganzen Tag /die ganze Nacht n***t Cha Cha Cha tanzen😢💃

Wir müssen an dieser Stelle Alarm schlagen und dieser Hilferuf darf nicht ungehört bleiben. Am gestrigen 1. Dezember haben wir unsere Mitglieder in einer Blitzumfrage repräsentativ nach Umsatzrückgängen befragt und das Ergebnis ist weit schlimmer als wir es uns jemals gedacht hätten.

Fast alle unsere Betriebe verzeichnen Umsatzrückgänge zwischen 40 und 70%. Eine erschütternde Zahl. Im Schnitt ist der Umsatz um knapp die Hälfte eingebrochen.
Wir benötigen sofort und unmissverständlich wirksame Hilfen. Sollten diese nicht schnell kommen, dann wird es ein desaströs trauriger Jahreswechsel.

Hinzu kommt dass in der öffentlichen Wahrnehmung immer wieder so getan wird als wenn wir an den steigenden Zahlen schuld wären.
Aber ist dem wirklich so?
Wir misstrauen den Aussagen von von offizieller Stelle und bitten um Einsicht der nachverfolgten Fälle. Es bedarf dringend mehr Transparenz und nicht noch mehr unübersichtlicher Mauschelei bei den Zahlen aus dem Gesundheitsamt.

In Köln explodieren die Fälle gerade förmlich: binnen von 3 Tagen steigt die Inzidenz von 290 auf den bundesdeutschen Durchschnitt von 433.
Das ist Wahnsinn für uns und wird uns noch weiteren Schaden zufügen.

Dem Kölner Stadtanzeiger der vergangenen 2 Tage entnehmen wir, dass es einige Ausbrüche gegeben hat. Einen in einem Pflegeheim mit über 40 Infizierten, bei einem Basketballspiel und bei mehreren privaten Veranstaltungen.

Kann uns bitte jemand valide erklären, warum auch die Kölner Stadtspitze vor unseren Räumen warnt, aber es keine offiziellen Zahlen gibt die das belegen? Wie lange soll noch mahnend vor uns gewarnt werden?
Bis endgültig kein einziger Gast mehr kommt?

Seit fast zwei Jahren sind wir bei fast allen Maßnahmen dabei, oft schneller als es Verordnungen oder Verfügungen gibt. Wir fordern ein unabhängiges Gutachten, dass diese harten Einschnitte für die Gastronomie rechtfertigt.

Ob 11.11. oder volle Stadien zu den hohen Zahlen beigetragen haben oder nicht, das sei jetzt mal dahingestellt. Aber immer so zu tun, dass es bei uns in den Lokalen gefährlich sei, während der sonst ganz normale Wahnsinn in Köln weitergeht, das ist enorm schädigend für unser Geschäft und aus unserer Sicht nicht länger zu ertragen.

Sollte das Land NRW 2G Plus einführen, dann hat Köln keine Testkapazitäten und die Gastronomie würde komplett abschmieren.
Niemand hat Lust, sich ne Stunde irgendwo anzustellen oder weit zu fahren, um mal eben 5 Kölsch trinken zu gehen.
Neue Lizenzen für Testzentren werden momentan nicht vergeben, obwohl der Bedarf schon jetzt riesig ist.
Was soll das?

Gleichzeitig, noch am gestrigen Abend geschehen, werden unsere Mitglieder kontrolliert weil sie Glühwein aus einem offenen Kneipenfenster verkaufen. Diese Menschen haben Familien, diese Menschen müssen Miete bezahlen, diese Menschen sind rechtschaffende Steuerzahler in diesem Land. Es kann nicht sein, dass wir auch in Momenten, wo die existenzielle Grundlage zusammenbricht, uns noch mit Kleingeisterei der Ordnungsbehörden auseinandersetzen müssen. Wo leben wir denn?

Halten wir zum Ende fest.
Die Situation ist mehr als dramatisch. Keine Branche der Welt könnte von einem auf den anderen Tag mit der Hälfte des Umsatzes leben.

Niemand.

Stellen Sie sich das alle mal für sich selber vor. 50% binnen einer Woche.

Aber die Gastronomie kämpft weiter, wir möchten arbeiten, wir möchten Gastgeber*in sein.
Ohne die Hilfe der politischen Akteur*innen und der Ordnungsbehörde aber geht das ab sofort nicht mehr. Dazu gehört auch endlich mal eine stattfindende Kommunikation der Spitzen von Stadt, Land und Bund.
Sprecht mit uns.

Die Gastronomie ist keine Voodoopuppe für existenziell gefährliche Spielchen.
Die Gastronomie ist euer Gastgeber für die schönsten Stunden im Leben und das möchten wir auch bleiben. Kommt vorbei, besucht uns, genießt das Leben und fühlt euch sicher.

Eure IG Kölner Gastro.

(weitere Grafiken zur Umfrage in den Kommentaren.)

02/12/2021
15/11/2021

Wahrscheinlich ist es die Hilflosigkeit, die sich gerade langsam aber stetig wie ein Alptraum über die gastronomische Landschaft legt. Wir sind fassungslos wie wieder mit uns umgegangen wird, wie die Menschen wieder das Vertrauen in uns verlieren, wie das politische Establishment wieder alles auf unserem Rücken versaut.

Reservierungen werden storniert, Kegelabende abgesagt, große Firmen verbieten die weihnachtlichen Feiern und andere Arbeitgeber bitten ihre Mitarbeiter*innen in der Freizeit zuhause zu bleiben.
In mehreren Akten wird unsere Branche zerlegt, während es gleichzeitig bis heute keine Testpflicht am Arbeitsplatz gibt und eine spontane Impfung in Köln am Wochenende länger als drei Stunden gedauert hat.

Kein Mensch weiß wer gerade regiert, welche Partei mit welcher Idee um die Ecke kommt, ob die Maßnahmen in den Ländern oder im Bund geregelt werden, ob das Gesundheitsamt in Köln noch handlungsfähig ist oder nicht.

Die Luca-App verkündet heute ausgewertete Zahlen, die einem Laien, der sich nicht gut auskennt, völlig falsche Dinge erklärt. Es heißt dort 85% der Infektionen finden in Bars, Clubs und Restaurants statt. DAS IST FALSCH!!!
Luca wird fast ausschließlich in Bars, Restaurants und Clubs genutzt, dementsprechend können die Zahlen sich nur auf diese Bereiche beziehen.
Die Headlines aber suggerieren etwas anderes, das ist brandgefährlich für unsere Branche.
Spitzenpolitiker*innen springen auf den Zug auf und sagen unfassbare Dinge wie heute Nachmittag Katrin Göring Eckardt, immerhin die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, die für ihre Partei vor die Presse trat:

„Auch in Restaurants muss man über Auflagen dafür Sorgen das klar ist, dann können eben nur wenige Menschen da sein. Und ob sich das dann für die Bar noch lohnt ist eine andere Frage“.

Danach kündigt sie weitere Zumutungen für Veranstaltungen und Kultur an und auch direkt die damit einhergehenden finanziellen Hilfen.

Wir möchten aber nicht in einem Land leben wo wirklich alles verbockt wird, damit diese Pandemie wirksam bekämpft wird. Wir möchten arbeiten, wir möchten Gastgeber sein, wir möchten den Menschen schöne Stunden bescheren.
Eins aber möchten wir unter keinen Umständen sein: Der Sündenbock für eine katastrophale Politik in der Pandemie, die eine vierte Welle hätte verhindern können und es bis zum heutigen Tag nicht effektiv tut.
Das ist ein wiederholter Schlag ins Gesicht aller Gastronom*innen, Veranstalter*innen, Kulturschaffenden und sämtlichen anderen kreativ arbeitenden Menschen. Von Pfleger*innen, Ärzt*innen, Lehrer*innen oder anderen überlasteten Berufsgruppen mal ganz abgesehen.

Hier in Köln ist die Lage besonders speziell, obwohl die Zahlen nicht so stark angestiegen sind wie in anderen Teilen des Landes. Hier haben Dutzende Gastronom*innen gezeigt wie verantwortlich gefeiert wird.
Die Schutzmaßnahmen wurden flächendeckend strenger ausgelegt als es vorgegeben war und teils wurde sogar komplett auf jeden Umsatz verzichtet.
Wir werten das als herausragende Leistung für die wir dann in den Hintern getreten werden.
Während der öffentliche Raum am 11.11. eskalierte und jegliche Hemmungen fielen, stellt sich die Oberbürgermeisterin auf die Bühne am Heumarkt und verkündet dass die Menschen besser nicht drinnen feiern sollen.
Von oberster Stelle werden die Menschen gebeten uns nicht zu besuchen, unseren Betrieben fern zu bleiben.
Selten haben wir uns so hilflos gefühlt wie in diesem Moment - niemand sollte so mit einer Branche umgehen die solch viele Opfer gebracht hat.

Die Meldungen heute überschlagen sich, wir wissen nicht was wir davon glauben können.
Ist das Kölner Gesundheitsamt wirklich so überfordert?
Liegen da hunderte positive Tests die darauf warten verfolgt und ausgewertet zu werden?
Hat dieses Gesundheitsamt allen Ernstes vor kurzem hunderte Mitarbeiter entlassen?
Läuft es hier alles aus dem Ruder weil geschludert wurde?
Wer übernimmt dafür die politische Verantwortung?
Nicht die Gastronomie hat die Kontaktverfolgung aufgegeben - das war das Land NRW und die Stadt Köln hat es mitgemacht. Wir haben gewissenhaft alle Instrumente genutzt und machen es in weiten Teilen noch immer, aber werden dafür kriminalisiert und wieder jämmerlich im Stich gelassen.

Es mischt sich Wut mit Trauer und mit einem klaren Appell. Bitte lasst ihr uns nicht auch noch hängen. Kommt vorbei. Stützt die Gastronomie. Unsere Orte sind viel sicherer als es oftmals suggeriert wird.

Helft uns und teilt diesen Beitrag.

Eure IG Kölner Gastro

Adresse

Kirchstraße 2a
Horhausen
56593

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Café & Lounge Schwesterherz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Café & Lounge Schwesterherz senden:

Teilen

Kategorie