Jahrhundert amtlichen Namen hat die Große Freiheit, wie die benachbarte Kleine Freiheit von den Religions- und Gewerbefreiheiten, die dort ansässige, unzünftige Handwerker und Glaubensgemeinschaften in der Stadt Altona genossen; daran erinnert noch heute die katholische St.-Joseph-Kirche mit ihrer repräsentativen, barocken Fassade (umgebaut 1721) und das denkmalgeschützte Gebäudeensemble Große Fre
iheit 73 (errichtet 1850) und 75 (errichtet 1772) als ehemalige Gemeindehäuser der Altonaer Mennoniten [1]. Die Große Freiheit 75 beherbergte das ehemalige Pastorat, die Große Freiheit 73 bestand in seiner ursprünglichen Form aus zwei Seitenflügeln, die den Eingang zu der 1943/44 zerbombten ehemaligen Mennonitenkirche markierten und erst später verbunden wurden [2]. Fundamente und Gebäudereste der zerstörten Kirche werden noch zwischen dem Gebäude und einem benachbarten Schulgebäude vermutet [3]. Pauli und somit zu Hamburg gehört die Straße erst seit Dezember 1938, als die Nationalsozialisten infolge der Eingemeindung Altonas nach Hamburg durch das Groß-Hamburg-Gesetz die Stadtteilgrenzen analog den Grenzen der NSDAP-Parteibezirke veränderten.