30/06/2019
Liebes Journal Frankfurt Team,
nach Erhalt der neuen Ausgabe von Frankfurt geht aus 2020, bedanken wir uns für den 3.Platz!
Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal die Zeitschrift einmal durchgeblättert und mussten in Ihrem Artikel "Einmal Flop, immer Flop?" auf der Seite 18 leider auf eine erschreckende Art und Weise feststellen, nach welch subjektiven Kriterien, beurteilt wurde.
Konkret: In dem Bericht über die Dicke Butz (ehem. Dicke Wutz) wird vom dem "Verdacht" gesprochen, dass der Name des Restaurants und das Logo aufgrund religiöser Hintergründe verändert wurden.
a) Ist DAS tatsächlich die Art und Weise wie Sie bewerten? Was hat der Koran mit der Bewertung eines Restaurants zu tun?
b) Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Sie mit dieser Zeitschrift unsere Stadt Frankfurt am Main repräsentieren und Aussagen wie "Dem Koran mag das Restaurant jetzt besser gefallen, FRANKFURT GEHT AUS! nicht", absolut daneben liegen! Das ist ziemlich PEINLICH! Wir leben hier in Frankfurt in einer multikulturellen Gesellschaft, die gut funktioniert und brauchen keine rassistische, subjektive Berichterstattung.
c) Generell halten wir die Kategorie "Flops" für sehr fragwürdig. Einige der von Ihnen genannten Flops haben wir selber des öfteren besucht und waren immer wieder sehr zufrieden. Momentaufnahmen Ihrerseits hingegen spielen mit der Existenz dieser Gastronomen. Das finden wir nicht fair. Gerade in der Gastronomie erfahren wir immer größer werdende Herausforderungen und würden uns mehr Anerkennung anstatt Kritik wünschen.
Aus den oben genannten Gründen würden wir Sie bitten unsere Betriebe (aktuell Mola, Mola City und ZouZou) in Zukunft nicht mehr in Ihre Zeitschrift aufzunehmen. Wir halten Ihre Rankings und Texte leider nicht mehr für glaubhaft.
Mit freundlichen Grüßen
Özcan Kara