06/07/2026
Pressemitteilung zum Sommerfest im Hubertusstift
St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf "Bilker Schützen" e. V.
46 Jahre Verantwortung im Stadtteil: Das Sommerfest im Hubertusstift bleibt ein fester Anker der Schützen
Am 4. Juli fand im Hubertusstift in Düsseldorf‑Unterbilk das diesjährige Sommerfest statt. Seit 46 Jahren begleitet die Friedrichstädter Reserve des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf‑Bilk das Haus mit Verlässlichkeit, persönlicher Zuwendung und großem, sozialen Engagement.
Das Sommerfest wurde in 2026 bewusst so gestaltet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner auch ein Stück Schützenfest erleben können. Viele von ihnen können nicht mehr selbst an den Festtagen teilnehmen, und genau hier setzt die Tradition an: Die Schützen kommen in Uniform und mit Fahne ins Haus, gestalten den Tag, helfen praktisch und nehmen sich Zeit für Gespräche. In diesem Jahr wurde unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sogar ein Königspaar ausgeschossen.
In diesem Jahr stand das Fest unter dem Motto „La Dolce Vita“. Das amtierende Königspaar Udo Figge und Dirk Jehle führte das Fest an. Beide halfen den gesamten Nachmittag tatkräftig mit, suchten den Austausch und zeigten mit ihrer offenen Art, wie sehr ihnen dieses Ehrenamt am Herzen liegt. Im Garten des Hubertusstifts warteten Kaffee, Kuchen, Grill und gekühlte Getränke auf die Gäste. Weiterhin warteten Stände für Eis und Poffertjes, die sofort großen Zuspruch fanden.
Musikalisch wird das Haus seit vielen Jahren von Klaus und Edith Wagner begleitet, die auch 2026 wieder Teil des Festes waren und im Jahresverlauf weitere musikalische Nachmittage gestalten.
Ein musikalischer Höhepunkt war aber auch der Auftritt eines Männerchors, zusammengesetzt aus Mitgliedern verschiedener Chöre aus Bilk, Gerresheim und der Rheinbahn. Der sorgte mit seinem kurzweiligen Programm für einen besonderen Moment im Garten des Hauses.
Ein weiteres Highlight war das Königsschießen für die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit sichtbarer Begeisterung beteiligten. Die Teilnahme war groß und jeder Treffer wurde gefeiert. Am Ende wurden der neue König und die neue Königin feierlich gekrönt. Beide strahlten, nahmen viele Glückwünsche entgegen und waren sichtlich stolz auf ihren Titel.
Das Engagement der Friedrichstädter Reserve geht aber auch weit über das Sommerfest hinaus. Spaziergänge, Gottesdienstbesuche, Ausflüge in den Stadtteil oder zu Veranstaltungen werden durch die praktische Hilfe der Schützen überhaupt erst möglich. Rollstuhlbegleitung, organisatorische Unterstützung und Zeit für Gespräche gehören selbstverständlich dazu.
Besonders hervorzuheben bleibt der Einsatz von Hans‑Gerd Wendt, der seit fast vier Jahrzehnten regelmäßig im Haus ist, kleine Aufgaben übernimmt und für Gespräche bereitsteht. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen, darunter auch seine Frau Jutta, sorgt er für Kontinuität und Verlässlichkeit.
Heimleiterin Wera Steffens nutzte das Fest für viele persönliche. Der offene Austausch zeigte erneut, wie eng und vertrauensvoll die Verbindung zwischen Haus und Kompanie ist.
Das Sommerfest 2026 machte wieder einmal deutlich, wie wichtig diese Tradition für das Haus ist. Die Friedrichstädter Reserve schafft Begegnung, Teilhabe und Nähe. Das Fest ist sichtbarer Ausdruck dieser Haltung und zeigt, wie lebendig diese Verbindung geblieben ist.
Die Friedrichstädter Reserve macht diese Arbeit sehr gerne. Die Mitglieder sehen die regelmäßigen Besuche als festen Bestandteil ihres Ehrenamts. Für die Schützen gehört soziales Engagement in ihrem Stadtteil selbstverständlich zum Schützenwesen dazu. Der Begriff „Schützen“ steht nicht nur für Tradition, Schießen und Kirmes, sondern auch für beschützen, unterstützen und da sein. Genau das zeigt sich im Hubertusstift seit 46 Jahren verlässlich und ohne große Worte.